Sonntag, 14. September 2008

Filmkritik : The Dark Knight [Kino]

(gesehen vom 02.09.2008 im größten Kinosaal Hannovers)


Kurzinhalt:
Seit Batman (Christian Bale) Ra's Al Ghul besiegt hat und Scarecrow spurlos verschwunden ist, ergreift er mit Polizeichef Gordon (Gary Oldman) und Bezirksstaatsanwalt Dent (Aaron Eckhart) die Initiative, Gotham City endgültig vom organisierten Verbrechen zu befreien. Ein ehrenwerter Plan, den der diabolische Joker (Heath Ledger) jedoch zu durchkreuzen weiß. Der tritt zunächst als Bankräuber in Erscheinung, legt aber bald die gesamte Stadt mit Terrorakten lahm.
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Wäre auch ohne Batman ein guter Film

Der Mega Hype hat alle gepackt, vor allem durch den Tod von Heath Ledger und den Oscar rufen. Die Erwartungen waren höher als alles bisher dagewesene. IMDB Top1, Mega Umsatzzahlen machten das warten schon fast unerträglich.
Ich bin ein Fan der Batman Filme von Tim Burton (1989/1992), daher konnte ich mich nur schwer an den Style von Batman Begins gewöhnen, war jedoch vom Neuanfang begeistert.

Der Titel "The Dark Knight" wurde nicht ins deutsche übersetzt und verzichtet auch im Original auf den Zusatz "Batman" was sehr lohnenswert ist, wobei Batman nichtmal der Hauptdarsteller ist, sondern der blasseste Charakter des ganzen Films.

Der Film bot mit seinen 152Min. Stoff für ganze 2 vollwertige Filme. Auch wenn er nach 110Min. bereits geendet hätte, wäre man nicht enttäuscht aus dem Kino gegangen.

Der Joker ist richtig schön Böse umgesetzt worden und man nimmt ihm seinen Wahn jede Sekunde ab. Alles Schauspielerisch gigantisch gut besetzt. Auch Aaron Eckhart als Dent und Gary Oldman als Gordon gefielen mir sehr.

Der Soundtrack war sehr passend und der Bass hämmerte in glasklarem DTS beängstigend.

Dennoch ist nicht absolut alles perfekt...
- Die Auswechslung von Katie Holmes durch Maggie Gyllenhaal war sicherlich nicht die Beste Wahl. Man hätte da besser einen neuen Charakter draus machen sollen, anstatt beide Rachel Dawes spielen zu lassen.
- Batman selbst wirkte durch seine Stimme und Kostüm teilweise etwas lächerlich.
- Der erneute Auftritt von Scarecrow war eigentlich unnötig.
- Die "Aha-Effekte" blieben bei mir zumindest meisst aus, weil man ja bereits nach der ersten halben Stunde wusste, wie schlau der Joker war und was man wohl von Ihm zu erwarten hatte. Insbesondere wie "leicht" er es Batman wohl machen würde.
- Two-Face wirkte mehr wie ein Terminator und müsste doch eigentlich extreme Schmerzen haben und kann noch locker sein Auge bewegen.

Leider fehlte noch so eine Art Mega-Showdown. Aus anderen Comic Verfilmungen, wie Spider-Man3 oder X-Men3 bin ich etwas zufriedener aus dem Kino gekommen.

Wird dem Hype nicht ganz gerecht, dennoch grandiose Unterhaltung..
her mit dem nächsten Teil!
ist mir eine glatte 2 ohne jede Frage wert

D-Kinostart 21.08.08
zelluloid
IMDB
d-moviepage

Mittwoch, 13. August 2008

Update : Winehouse veröffentlicht Bond Song



Update: Winehouse will den bisher unbenannten Titel, an dem sie zusammen mit Erfolgsproduzent Mark Ronson arbeitet, zeitgleich mit der offiziellen Version von Alica Keys und Jack White veröffentlichen. Darin sieht die Sängerin wohl die letzte Chance tatsächlich noch einmal am Rennen um das begehrte Bond-Song-Ticket teilzunehmen. Und Amy verspricht schon jetzt einen Superhit der die Konkurrenz, die immerhin aus weltweit erfolgreichen Künstlern besteht, in den Schatten stellt.

Quelle: musiktipps24.com


Neuer Bond Song wird Duett | Winehouse ist raus



Barbara Broccoli und Michael G. Wilson haben den Titelsong zum neusten James Bond Film Quantum of Solace bekannt gegeben. Demnach soll der Song ein Duo von Alicia Keys und dem Frontmann Jack White der Band "The White Stripes" werden. Erstmals in der Geschichte der Bond Filme wird es demnach ein musikalisches Duett geben. Der Song wird "Another Way to Die" heißen und mit dem Soundtrack zum Film am 28. Oktober 2008 erscheinen.

Zuletzt gab es um den Titelsong großes aufregen, da eigentlich Amy Winehouse das Stück einsingen sollte. Durch ihre aktuellen Drogenprobleme musste dies jedoch gecancelt werden.


Quelle: www.comingsoon.net


moviepage: 007 Quantum of Solace

Samstag, 9. August 2008

Filmkritik : Finnischer Tango [Kino]

(Sneak Preview vom 05.08.08)


Kurzinhalt:
Aus Übermut klaut das Trio einer Tangoband den Tourbus einer Death-Metal-Gruppe. Als Schlagzeuger Tommy damit bewusst einen Unfall herbeiführt und stirbt, wird Akkordeonist Alex von Kumpel Steini rausgeworfen und von den Rockern zu Ratenzahlungen gezwungen. Er klaut einem Behinderten den Ausweis und kommt in einer Behinderten-WG in Bremen unter, wo die unkonventionelle Sozialarbeiterin Lotta mit Marylin, Clark und Rudolph lebt und "Die drei Musketiere" probt. Nur Rudolph durchschaut Alex' Fassade.
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La Paloma oder finnischer Tango

Das Thema Behinderte ist sicherlich kein leichtes Thema, so verpackt der Film alles mit komödiantischen Elementen.
Nur leider will auch das nicht so richtig zünden.

Es kommt leider viel zu oft Langeweile auf, man ahnt genau, was als nächstes passiert und wird dann auch noch damit bestätigt.
So gab es für mich keinerlei Überraschungen.

Außerdem werden zu viele Baustellen aufgerissen oder Handlungsstränge nicht weitererzählt bzw. Fragen unbeantwortet gelassen (das ist doch nicht AkteX!)
z.B.:
- wird die Rollstuhllieferung nicht vermisst ?
- wo ist das Geld aus dem Bett hin?
- warum fällt das falsche Spiel nicht auf und es kracht?
usw.

Auch die ständig angedeutete Liebesgeschichte des Hauptdarstellers wird überhaupt nicht vertieft sondern bleibt stecken.

Durch die Fördermittel aus dem hohen Norden musste ein Teil des Films natürlich unmissverständlich auch dort spielen, so wirkte auch der Lokationwechsel am Ende des Films irgendwie zu gewollt.

Loben muss ich hingegen die Schauspielerischen Leistungen der Behinderten und insbesondere Fabian Busch als intelligentes Ekelpaket.

Fazit ein Film für den 3Sat Themenabend, aber nichts fürs Kino...
Ergibt eine glatte 4
da hätte man so einiges besser machen können

D-Kinostart 28.08.08
zelluloid
IMDB
d-moviepage

Mittwoch, 6. August 2008

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Donnerstag, 31. Juli 2008

Venom - Spider-Man Spin-Off geplant


Wie der 'Hollywood Reporter' berichtet, plant 'Sony' ein Spin-Off für den bei Fans äußerst beliebten Schurken, ähnlich wie es die Kollegen von '20th Century Fox' mit "X-Men Origins: Wolverine" und "Magneto" vorhaben.

Dass ein eigenständiger Film, der sich voll und ganz auf einen Bösewicht konzentriert, keine leichte Angelegenheit ist, scheint man schon begriffen zu haben. Jacob Estes ("Mean Creek") hatte bereits einen ersten Scriptentwurf eingereicht, der jedoch in eine andere Richtung ging, als es den Machern vorschwebte. Daher sucht 'Sony' nun nach neuen Drehbuchautoren.

Ob Topher Grace, der den Charakter des Eddie Brock / Venom bereits in "Spider-Man 3" verkörperte, für das Spin-Off zur Verfügung steht und den Film alleine tragen kann, steht noch nicht fest. Gerüchten zu Folge wurde bereits eine Reihe von anderen Schauspielern kontaktiert.

Quelle: hollywoodreporter.com

Mittwoch, 30. Juli 2008

Filmkritik : Die Girls von St. Trinian [Kino]

(Sneak Preview vom 22.07.08)


Die Privatschule der Addams Family

ja, genauso kann man sich St. Trinian vorstellen. Hier wird ständig was in die Luft gesprengt und die Schulordnung ist eh egal.

Die Girls von St. Trinian ist keine klassische britische Komödie, mehr ein mix aus altbekanntem und neuem zum ausprobieren.
Ich mag britischen Humor, angefangen bei Mr.Bean über Shaun of the Dead bis hin zu Little Britain.
Einige Elemente sind auch in St. Trinian zu erkennen.

Der Film lebt von den skurrilen Gestalten. Insbesondere Rupert Everett als Miss Fritton sorgte für die meisten Lacher.
Auch auf das neue Bond Girl Gemma Arterton kann man sich wohl freuen.

Ich hab mich sehr Amüsiert, obwohl die Zielgruppe wohl mehr bei den 16 bis 24 jährigen Mädchen liegen würde.
So fehlte dem Film auch das gewisse etwas, da er manchmal in Slapstick à la HotShots verfiel.

Ergibt alles als Note für mich eine 3+ für die Mädelz

D-Kinostart 07.08.08
zelluloid
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